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Lost Valley von Glencoe

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Besser hätte uns der Wettergott am ersten Tag nicht gesinnt sein können. Bei strahlendem Sonnenschein machten wir uns auf zu den 'Drei Schwestern' - drei Bergen am Rande des Tales von Glencoe. Ich traf auf Dudelsackspieler #4, er stand vor dem weißen Van. Man sieht ihn zwar kaum, hören konnte man ihn aber kilometerweit. Dudelsackmusik berührt mich seit jeher auf ganz besondere Art und Weise. Was für ein faszinierend lautes Instrument, wie gemacht für die wilde Einsamkeit der Highlands. Die süßen Hügelchen sehen von unten soooo hübsch und unschuldig aus. Wer Mal einen versucht hat zu besteigen, der weiß: das täuscht 😅 Heute ging es gleich richtig steil bergauf zwischen 2 der 3 Schwestern hindurch. Das satte grün kommt nicht von ungefähr. Die Pflanzenvielfalt ist üppig, krautig, moosig, hier scheint Mutter Natur regelrecht greifbar zu sein. Versteckt in hohen Lagen erstreckte sich dann das Lost Valley vor uns. Hier versteckte einst der Clan der MacDonalds sein Vieh, da die Hoche...

Verschleppt in die Highlands

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 Die Stadtführung war kaum vorüber, da saß ich schon im Bus zum Flughafen von Edinburgh. Nein, es sollte nicht mit dem Flieger weiter gehen, aber der Großteil meiner Reisegruppe war auf diesem Wege angereist und so trafen wir uns dort. So anstrengend meine Anreise per Zug mit dem riesigen Rucksack auch war, so froh war ich schließlich darüber, als klar wurde, dass es nicht alle Koffer bis nach Schottland geschafft hatten. Laut unserer Reiseleiterin sei das auch kein Einzelfall, was ziemlich erschreckend ist, denn wir reden hier nicht über einen Bikini, den man mal eben nachkauft, sondern über teures Wanderequipment 😱 Die Betroffenen blieben trotz alle dem recht gelassen, ich ziehe meinen Hut davor. Wir fuhren also gen Nordwesten. Vorbei an den Kelpies in Falkirk, die man von der Autobahn aus kaum übersehen kann. E s sind riesige Pferdekopf-Skulpturen der schottischen Fabelwesen, welche im Wasser lebende Formwandler sind, die über der Wasseroberfläche oft in dieser Form erscheinen....

Edinburgh als Schnellbesohlung

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Schon in der Weg vom Bahnhof zum Hostel ließ mir schmerzlich bewusst werden, dass ein Tag in dieser Stadt viel zu wenig ist. Aber immerhin wurde ich auf der Royal Mile, die vom Palast hoch zum Castle führt, direkt vom ersten Dudelsackspieler begrüßt. Mal sehen, wie viele mir auf der Reise noch begegnen. Fasziniert haben mich besonders die 'Closes', die kleinen schmalen Auf- bzw. Abgänge von der Royal Mile. Sie sind benannt nach den Orten, zu denen sie führen. Manchmal trifft man darin auf Kunst, Gärten, das ein oder andere Geheimnis oder sogar ein Schriftstellermuseum (das ich leider viel zu spät entdeckt habe 😢). Wenn die Royal Mile die Wirbelsäule der Stadt ist, mit dem Castle als Kopf, dann sind die Closes die Rippen. Sie dienen nicht nur der Orientierung, denn jede dieser Gassen führt hinauf zur Royal Mile, sie bieten auch eine kurze Auszeit vom Trubel da oben. Einst gab es über 200 mit ständig wechselnden Namen, nun sind noch etwas über 80 erhalten geblieben, genauso wie ...